Tag 3: Wiebrechtshausen – Nikolausberg

Die Route und das Höheprofil von Tag 3. Den Bogen sind wir übrigens nicht aus Lust und Laune gelaufen, sondern das ist die historische Wegführung um einen Berg herum. Zum rekonstruierten Streckenverlauf hier in unserem Vorbericht und hier im Interview mit Dr. Niels Petersen. (Unten auf der Seite gibt es eine detaillierte Ansicht auf unsere Route per Komoot)

06:30
Guten Morgen, Start von Tag 3! Wie gesagt, heute war früh aufstehen angesagt, und wir sind schon frisch und fröhlich auf dem Weg! Heute gehen wir ein großes Stück entlang der Via Scandinavica, dem nordeuropäischen Teil des Jakobswegs. Gut zu erkennen an den gelben Pfeilen.

07:15
Mai-Britt fängt uns Ponys für die letzte beschwerliche Etappe…
… aber man soll sich bekanntlich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, sonst bekommt man einen gewischt. Wach wie nie!

07:30
Kurz vor Northeim überholt uns ein Radfahrer, hält an und fragt: “Seid ihr Handwerker?”
Wir: “Ja, HistoFaber!”

Aber er hat uns eingeladen, ihn gleich auf einen Kaffee zu treffen. Leider lag das Café nicht auf unserem Weg. Trotzdem danke!

08:00
Früh am Morgen auf dem ausgestorbenen Northeimer Marktplatz. Zeit für ein bisschen Ausgelassenheit!

08:30
Bei einem kleinen Frühstück aus Brot und Käse treffen wir noch einmal Lukas und Anneke Vos, die uns vom Pilgerbrief und den Zeichen an ihrem Hut erzählen. Hier geht’s zu den Videos.

12:00
In Bishausen treffen wir drei Mitarbeiter vom Landeshistorischen Institut der Uni Göttingen und vom Handelsrouten-Projekt Viabundus, die uns das letzte Stück des Weges begleiten.

12:45
Ein umgefallener Baum blockiert die Straße! Wegelagerer?

14:00
Do as we do! Repent!
Was wohl die Geschichte hinter diesem Schild ist?

14:40
In Billingshausen machen wir eine letzte Rast. Kurz die Füße erholen lassen.
Derweil führen wir das zweite Experteninterview mit Dr. Niels Petersen zu Mobilität im Mittelalter.

15:20
Weiter geht’s, die letzten 8 Kilometer! Die Füße und die müden Beine bremsen, aber die Erwartung des Ziels treibt voran.
Dank unserer Begleiter gibt es jetzt auch mal Fotos von beiden Pilgern auf dem Weg.

16:30
Kurz vor Nikolausberg findet sich noch ein interessanter Wegpunkt. Die Ruine der Rieswarte, Teil der ehemaligen Göttinger Landwehr zum Schutz des Stadtgebiets gegen feindliche Übergriffe. Der Wachtturm wurde im 15. Jahrhundert errichtet.

16:55
Das Ziel erscheint am Horizont!

17:00
Punktgenau zur verabredeten Zeit kommen wir an der Nikolausberger Kirche an. Wie es ab hier weitergeht und wie ein mittelalterlicher Pilger die Kirche erlebt haben mag, erfahrt ihr in unserem Ankunft-Bericht

… aber was wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen, ist die Bilanz des heutigen Tages! Auf der Rückreise aus dem Zug, und natürlich ganz der Situation angemessen mit Maske!


Für alle, die neugierig auf die genauere Streckenführung sind, mehr Statistik möchten oder nachwandern:

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